ISA-DS

8–1.100 A und 200–690 V


ISA-DS Digitale Sanftanlasser mit integrierten Bypasskontakten

Vorteile auf einen Blick

  • Hervorragende Start- und Stopp-Eigenschaften
  • Umfassendes Motorschutz-Paket
  • Benutzerfreundliche Inbetriebnahme
  • Voll ausgestattetes Design
  • Geringer Platzbedarf
  • Dritte Generation der µC Steuerung
  • Integrierte Bypasskontakte
  • RS 485 Kommunikation
  • Automatische Frequenzeinstellung: 45 – 65 Hz
  • Einzigartige optionale Features: Analogausgang und zusätzliche Erweiterungen

Details

Für vollständige Ansicht verschieben Sie bitte bei Bedarf die Tabelle horizontal.
Starter-Typ kW bei 400 V Breite (mm) Höhe (mm) Tiefe (mm) Gewicht (kg)
ISA-DS 8 4 120 232 122 3,0
ISA-DS 17 7,5 120 232 122 3,0
ISA-DS 31 15 120 232 122 3,0
ISA-DS 44 22 120 232 122 3,0
ISA-DS 58 30 129 275 182 5,2
ISA-DS 72 37 129 275 182 5,2
ISA-DS 85 45 129 380 182 8,5
ISA-DS 105 55 129 380 182 8,5
ISA-DS 145 75 172 380 192 12,5
ISA-DS 170 90 172 380 192 12,5
ISA-DS 210** 110 365 643 277 37,0
ISA-DS 240** 132 365 643 277 37,0
ISA-DS 310** 160 365 643 277 37,0
ISA-DS 360** 200 510 631 298 41,5
ISA-DS 414** 225 510 631 298 41,5
ISA-DS 477** 250 510 631 298 41,5
ISA-DS 515** 315 480 691 302 46,7
ISA-DS 590** 355 480 791 302 55,5
ISA-DS 720** 400 510 791 305 60,0
ISA-DS 840** 450 510 791 305 60,0
ISA-DS 960** 560 558 815 316 85,0
ISA-DS 1100** 630 558 815 316 85,0
**Abmessungen und Gewichte bei ISA-DS EX abweichend

Zulassungen

1) Gilt nur für ISA-DS EX. Prüfsicherheit TÜV Rheinland: 194/Ex449.01/07

Strombegrenzung

Dem Motor wird, beginnend mit der eingestellten Startspannung, eine linear steigende Spannung zugeführt. Bei Erreichen des eingestellten Anlaufstroms wird die Spannungsrampe gestoppt und die Klemmspannung am Motor bleibt so lange konstant bis die Motorstromaufnahme unter den eingestellten Anlaufstrom sinkt. Die Rampenzeit verlängert sich um die Zeit der Strombegrenzung.

Wird der Motor mit einer Anlaufstrombegrenzung gestartet, ist zu beachten, dass der Motor ein Beschleunigungsmoment gegen die Last entwickeln kann. Ist der Startstrom zu niedrig gewählt, besteht die Möglichkeit der thermischen Überlastung des Motors oder des Motorsanftanlassers

Sanftstart mit einem Oszilloskop aufgenommen
(Ch1, Spannung; Ch2-4 Strom L1 – L3)

Aus der Grafik wird ersichtlich, dass während des Motorstarts keine Stromspitzen auftreten. Der Motorstart erfolgt mit der eingestellten Startspannung. Diese hat einen Startstrom zur Folge. Die Spannungsrampe gibt die Stromerhöhung bis zur Strombegrenzung vor. Mit dem Erreichen der Strombegrenzung wird die Spannung nicht weiter erhöht. So wird der Strom auf einem festen Wert gehalten (Strombegrenzung).

Anhand der Messung ist erkennbar, dass das Netz während des Motorstarts nicht unnötig von Stromspitzen oder dem hohen Anlaufstrom belastet wird.

Pumpensteuerung

Die „IGEL®-Sanftanlasser“ besitzen eine Microprozessorsteuerung mit spezieller Software für Pumpensteuerungen, die die Spannung vor Erreichen des Kippmomentes automatisch steuert. Bei diesen Spannungsrampen werden die Motorelemente optimal gesteuert. Drei verschiedene Startkurven stehen zur Auswahl und ermöglichen drei unterschiedliche Kippmomente und Beschleunigungszeiten.

Pumpen- und spezielle Last-Steuerung

Zwei Hauptprobleme sind mit dem Starten und Stoppen von Pumpen verbunden.

Druckstöße während des Startens

Der steile Anstieg des Momentes am Ende der Hochlaufkurve kann einen sehr hohen Druckstoß verursachen und das Leitungssystem beschädigen.

Die Pumpensteuerung erlaubt die Auswahl aus drei vorprogrammierten Spannungsrampen bzw. Momentkurven, um die Momentspitzen zu reduzieren. Eine Stromrampe steht für spezielle Lasten zur Verfügung.

Wasserhämmer während des Stoppens

Während des Sanft-Stopps, wenn die Spannung abnimmt, kann das Motormoment unter das Lastmoment fallen und zu einem abrupten Stillstand statt eines sanften Auslaufens führen. Dies erzeugt das Phänomen „Wasserhammer“ (führt zu lautem Geräusch und Schäden in den Leitungssystemen).

Das Feature „Pumpensteuerung“ erlaubt die Auswahl aus drei Spannungsrampen bzw. Momentkurven, um das Abwürgen des Motors und somit die Wasserhämmer zu verhindern.

Digital

  • Beleuchtetes LCD mit 2 Reihen, je 16 Zeichen
  • Je nach Sanftanlasser können voreingestellte Sprachen verwendet oder hinzugefügt werden.
  • Das LCD zeigt den Motorstrom, Fehlerbeschreibungen und statistische Daten an.
  • Die LEDs dienen als schnelle Status-Anzeige (Steuerspannung Ein, Motor Sanftstart, Motor Ein, Motor Sanftstopp, Motor Stopp, Fehler).
  • Einfache Einstellung durch sechs klar gekennzeichnete Tasten, benutzerfreundliche Software mit vorgegebenen Werks-Parametern

Kommunikation RS 485

RS 485 mit MODBUS oder PROFIBUS Protokoll ermöglicht:

  • Steuerung (Start, Stopp, etc.)
  • Überwachung (Motorstrom, Fehler, statistische Daten)
  • Modbus oder Profibusumsetzer
  • Remote Reset

ISA-D Option

Analogkarte (Option)

  • Funktion 1: Thermistor-Eingang, PTC oder NTC
  • Funktion 2: Analog-Ausgang, bezogen auf den Motorstrom, programmierbar von 0–10 V/DC, 4–20 mA, 0–20 mA oder invertiert

Motor-Isolationstest (Option)

Dieses einzigartige Feature garantiert die Verfügbarkeit von wichtigen Anlagenkomponenten, wie z. B. Feuerlöschanlagen, redundanten Systemen sowie Tauchpumpen. Das System misst die Motorisolation, wenn der Motor nicht in Betrieb ist. Zwei programmierbare Stufen stehen zur Verfügung:

  • Alarm-Level, einstellbar 0,2–5 MOhm
  • Startverbot-Level, einstellbar 0,2–5 MOhm
    Schützt vor einem Start, wenn die Isolation im zerstörenden Bereich liegt.

Bypass

Interne Bypasskontakte

  • Bei diesen Kontakten handelt es sich um mechanische Stützkontakte, die nach dem Start die Leistungselektronik überbrücken.
  • Zusätzlich verfügen die Geräte über ein Hilfsrelais, welches den erfolgreichen Motorstart signalisiert.
    Vorsicht! Viele Wettbewerber bezeichnen diese Hilfskontakte als Bypasskontakte!
  • Die mechanischen Bypasskontakte reduzieren die Wärmeentwicklung und eliminieren die EMV-Belastung des Netzes.